Entra ID & Identität

Identitäten und Zugriffe mit Entra ID absichern

Der Zugang zu Microsoft 365 ist heute der wichtigste Angriffspunkt eines Unternehmens. Wer sich anmelden kann, hat Zugriff auf Postfächer, Dateien und Teams — unabhängig davon, wo das Gerät steht.

Wir richten Multi-Faktor-Authentifizierung, Conditional Access und ein nachvollziehbares Rollenkonzept ein. Ziel ist nicht die strengste Konfiguration, sondern eine, die Angriffe verhindert und den Arbeitsalltag nicht blockiert.

Was wir übernehmen

Was zu einem belastbaren Identitätskonzept gehört

Multi-Faktor-Authentifizierung

MFA wird für alle Konten aktiviert — auch für administrative und selten genutzte. Ausnahmen werden begründet, befristet und dokumentiert, nicht dauerhaft eingerichtet.

Conditional Access

Anmeldungen werden nach Standort, Gerätezustand und Anwendung bewertet. Bekannte Geräte im Unternehmensnetz werden anders behandelt als ein unbekanntes Gerät aus dem Ausland.

Administrative Konten

Adminrechte werden von Alltagskonten getrennt. Ein Konto zum Arbeiten, ein Konto zum Verwalten — das begrenzt den Schaden, wenn ein Kennwort abfließt.

Rollen und Rechte

Berechtigungen werden über Gruppen und Rollen vergeben statt einzeln. Beim Wechsel einer Position ändert sich die Gruppenzugehörigkeit, nicht eine Liste einzelner Freigaben.

Gastzugriffe

Externe Beteiligte erhalten befristeten Zugriff auf definierte Bereiche. Nach Projektende wird der Zugang entfernt, nicht nur der Ordner umbenannt.

Ein- und Austritt

Anlage und Deaktivierung von Konten werden als Ablauf festgelegt. Ausgeschiedene Mitarbeiter mit aktivem Konto sind eine der häufigsten Feststellungen bei einer Prüfung.

Typische Ausgangslagen

Was wir in bestehenden Umgebungen regelmäßig finden

MFA nur teilweise aktiv

Ein Teil der Konten ist geschützt, administrative oder alte Konten sind ausgenommen. Diese Ausnahmen sind der bevorzugte Weg für Angriffe auf Anmeldedaten.

Zu viele Adminrechte

Globale Administratorrechte liegen bei mehreren Personen, teils auf Alltagskonten. Ein kompromittiertes Konto bedeutet dann Zugriff auf die gesamte Umgebung.

Aktive Konten ehemaliger Mitarbeiter

Konten bleiben nach dem Austritt bestehen, weil die Deaktivierung nicht Teil eines festgelegten Ablaufs ist. Sie sind unbeobachtet und werden nicht überwacht.

Ablauf

Vom Ist-Zustand zum belastbaren Zugriffskonzept

Bestandsaufnahme

Wir erfassen Konten, Rollen, Anmelderichtlinien, MFA-Abdeckung und bestehende Ausnahmen.

Konzept

Sie erhalten ein Zugriffskonzept mit Regeln für Standort, Gerät, Rollen und Gastzugriffe — abgestimmt auf Ihren Arbeitsalltag.

Einführung

Umsetzung in Stufen, beginnend mit administrativen Konten, mit Testgruppe vor der Ausweitung.

Überprüfung

Regelmäßige Kontrolle von Rechten, Ausnahmen und Gastzugängen — als Termin, nicht als Vorsatz.

FAQ

Häufige Fragen

Weitere Fragen beantwortet unsere FAQ-Seite — oder schreiben Sie uns kurz.

Reicht ein starkes Kennwort nicht aus?

Nein. Ein Großteil der erfolgreichen Angriffe auf Microsoft 365 nutzt abgeflossene oder abgefragte Zugangsdaten. Ein Kennwort allein schützt nicht mehr, sobald es einmal bekannt ist — MFA ist deshalb die wirksamste einzelne Maßnahme.

Behindert Conditional Access den Arbeitsalltag?

Bei sinnvoller Konfiguration kaum. Bekannte Geräte im Unternehmensnetz melden sich ohne zusätzliche Abfrage an, während Anmeldungen von unbekannten Geräten oder aus untypischen Regionen zusätzlich bestätigt werden müssen. Der Aufwand entsteht dort, wo er begründet ist.

Wie oft sollten Rechte überprüft werden?

Halbjährlich genügt in den meisten Unternehmen, sofern es eine zuständige Person und einen festen Termin gibt. Geprüft werden aktive Konten, administrative Rollen, MFA-Ausnahmen und Gastzugänge.

Erstcheck

Wissen Sie, wer Zugriff auf Ihre Daten hat?

Im Erstcheck prüfen wir MFA-Abdeckung, administrative Rechte, Anmelderichtlinien und Gastzugänge.