SharePoint & OneDrive

Ablage in SharePoint und OneDrive, die nach zwei Jahren noch trägt

Der Umzug vom Dateiserver ist technisch überschaubar. Schwierig wird es bei der Frage, was wohin gehört und wer worauf zugreifen darf — und genau daran entscheidet sich, ob die Ablage nutzbar bleibt.

Wir überführen bestehende Freigaben nach SharePoint und OneDrive, legen die Struktur vorher fest und richten Berechtigungen so ein, dass sie im Alltag gepflegt werden können.

Was wir übernehmen

Was wir bei der Einführung übernehmen

Bestandsaufnahme

Wir erfassen bestehende Freigaben, Berechtigungen, Datenmengen und Dateien, die mehrfach vorliegen. Ohne diese Übersicht wird eine Struktur auf einen unbekannten Zustand geschrieben.

Ablagekonzept

Es wird einmal entschieden, was in OneDrive gehört, was in ein Team und was in eine SharePoint-Website — und anschließend kommuniziert. Ohne diese Entscheidung liegen Dokumente danach dreifach vor.

Berechtigungen

Rechte werden über Gruppen vergeben, nicht über einzelne Personen. Jede Website und jedes Team erhält benannte Besitzer, damit Entscheidungen über Zugriffe zuordenbar bleiben.

Externe Freigaben

Freigaben nach außen werden personenbezogen und mit Ablaufdatum vergeben. Nach Projektende wird der Zugriff entfernt, nicht nur der Link vergessen.

Synchronisation

Der OneDrive-Client wird so eingerichtet, dass Nutzer gewohnt im Explorer arbeiten, ohne dass große Bibliotheken vollständig lokal liegen.

Versionierung

Versionsverlauf und Wiederherstellung werden eingerichtet und erklärt — der häufigste Supportfall der ersten Monate ist eine überschriebene Datei.

Typische Ausgangslagen

Drei Situationen, die wir häufig antreffen

Der Dateiserver soll weg

Ein lokaler Server mit gewachsenen Freigaben soll abgelöst werden. Die Berechtigungen sind über Jahre entstanden und nicht dokumentiert.

Ablage ist unübersichtlich

Es gibt mehr Teams als Abteilungen, dieselben Dokumente an mehreren Stellen und Freigaben, deren Ursprung niemand kennt. Ein Konzept fehlt oder wird nicht gelebt.

Geteilte Arbeit im OneDrive

Gemeinsame Dateien liegen im persönlichen OneDrive einer Person. Verlässt diese das Unternehmen, ist die Ablage nicht mehr zugänglich.

Ablauf

Von der Bestandsaufnahme zur gepflegten Ablage

Aufnahme

Bestehende Freigaben, Berechtigungen und Datenmengen werden erfasst und bewertet.

Konzept

Ablagestruktur, Namenskonventionen und Berechtigungsmodell werden festgelegt und schriftlich dokumentiert.

Umzug

Die Daten werden strukturiert übertragen, Berechtigungen neu gesetzt statt einfach mitgenommen.

Einführung

Kurze Einweisung der Nutzer, Klärung der ersten Fragen, Übergabe der Dokumentation.

FAQ

Häufige Fragen

Weitere Fragen beantwortet unsere FAQ-Seite — oder schreiben Sie uns kurz.

Was gehört in OneDrive und was in SharePoint?

OneDrive ist für persönliche Arbeitsdateien und Entwürfe gedacht, Teams für die laufende Zusammenarbeit einer festen Gruppe und SharePoint für abteilungs- oder unternehmensweite Ablagen mit längerer Lebensdauer. Die häufigste Fehlnutzung ist gemeinsame Arbeit im persönlichen OneDrive.

Können wir die bestehenden Berechtigungen übernehmen?

Technisch ist das möglich, sinnvoll ist es selten. Gewachsene Berechtigungen aus einem Dateiserver enthalten meist Direktfreigaben für einzelne Personen und Rechte, die niemand mehr begründen kann. Der Umzug ist der richtige Zeitpunkt, auf ein Gruppenmodell umzustellen.

Müssen Mitarbeiter ihre Arbeitsweise ändern?

Im Alltag kaum. Über den OneDrive-Client bleiben die Ordner im Explorer erreichbar. Was sich ändert, ist die Frage, wo neue Dokumente abgelegt werden — dafür genügt eine kurze Einweisung und eine schriftliche Regel.

Erstcheck

Ist Ihre Ablage noch nachvollziehbar?

Wir prüfen Struktur, Berechtigungen und externe Freigaben und erarbeiten ein Konzept, das im Alltag gepflegt werden kann.